Sieg gegen starken Gegner
Am vergangenen Samstag ging es für uns zum Auswärtsspiel nach Brambauer. Der Gastgeber, verstärkt durch einige neue Spieler und einen neuen Trainer, präsentierte sich ganz anderes als im letzten Jahr.
Gegen eine überaus motivierte und zu Beginn körperlich agierende Mannschaft gerieten wir leider schnell ins Hintertreffen. Die Deckung bekam keinen Zugriff und auch die Torhüter bekamen in dieser frühen Phase den starken Brambauer Rückraum nicht gestoppt.
Nach den ersten Minuten liefen wir einem zwei Tore-Rückstand hinterher. Pech im Abschluss und gute Konter des Gegners vergrößerten dann den Abstand auf vier Tore zur Halbzeit.
In der zweiten Hälfte änderte sich dann aber die gezeigte Leistung: Brambauer agierte gegen eine besser stehende Deckung ineffizient während wir das Ergebnis schnell egalisieren und dann selbst auf drei Tore davonziehen konnten. „Man konnte sehen, dass unsere Fitness und Körperlichkeit zum Trumpf werden kann“ so ein ein erfreuter Jung-Routinier Ogar. Durch einige eigene Unkonzentriertheiten kam der Gastgeber dann noch auf ein Tor heran und hatte Sekunden vor Schluss frei vorm Tor die Chance zum Ausgleich. „Glücklicherweise entschied sich der Werfer lieber einen Stein aus der Wand zu werfen, als den Ausgleich zu erzielen“ freute sich Matchwinner Darenberg, nachdem er zunächst etwas überhastet den gewonnenen Ball nach vorn gespielt hatte, nur um mit der Schlusssirene den letzten Brambauer Wurfversuch mit dem Gesicht zu blocken und die zwei Punkte zu sichern.
„Ein hartes Stück Arbeit“ resümierte der Kamener Trainer. „Danke auch an dem Schiedsrichter, der das Spiel sehr souverän alleine geleitet hat.“
Aus einer kämpferisch starken Leistung ragten heute Schmied und Kuschnik im Angriff und ein gut denkender Darenberg hervor. „Helge hat einen Sprung gemacht, zeigt ein variableres Wurfbild als letztes Jahr und hat seine Sprungkraft extrem verbessert, Henry hat die Körperlichkeit gut angenommen und genau das gemacht, was wir uns von ihm wünschen und was wir trainieren und Tom hat mit seiner körperlichen Präsenz und Routine gegen gute Individualisten einige gute Chancen vereitelt“ fasste es Mannschaftsarzt Jens-Olaf Winterhoff zusammen.




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